Ernährung Heinz Grill Die vier Äther im Brot Heinz Grill Die geistige Bedeutung des Zitrusbaumes “Das Essen wird durch das hinzukommende  Bewußtsein zur Begegnung, es wird zu einer  feinfühligen, konfrontativen Begegnung mit  der Weltenschöpfung.”  Heinz Grill Heinz Grill Ernährung und die gebende Kraft des Menschen © Lammers-Koll-Verlag 2010 - 2011 Ernährung In der heutigen Zeit sind sehr viele Fakten zur Ernährung und dem Nährstoffbedarf des Menschen  wissenschaftlich bekannt. Es gibt jedoch einen Wirkungsbereich der dabei äußerst im Hintergrund  steht. Dieser betrifft die form- und gestaltbildenden Lebenskräfte, die zum Wachstum des Lebensmittels  beigetragen haben und die eine wesentliche Rolle für den Aufbau der Lebenskraft des Menschen spielen.  Hatten die Menschen früher einen intuitiven Zugang zu den lebendigen Kräften in der Natur, scheint es für  die gegenwärtige Zeit notwendig, diese durch eine bewusste Erkenntnisbildung auszuprägen. Dieser  Erkenntnisbildungs-Prozess wird als Schulungsweg von spirituellen Lehrern wie Heinz Grill und Rudolf  Steiner in ihren Schriften beschrieben und schaffen einen Zugang zu dem, was auf dem ersten Blick nicht zu  erkennen ist. Beispielsweise kann man den Lichtäther, eine feinstoffliche Ebene die als Lebenskraft in  Pflanze und Mensch wirkt, in einem Lebensmittel erforschen.   Praktisch gesehen kann man in der Natur Beobachtungen und Erfahrungen zu den wandelnden  Wachstumsprozessen machen und diese mit geisteswissenschaftlichen Gedanken begleiten. Beim  Getreidewachstum fällt die vertikale Wachstumstendenz, entgegen der Schwerkraft auf. Diese Kraft, die der  Gravitation entgegensteht, wird in Verbindung mit dem aufwärts strebenden Lichtäther beschrieben. Im  weiteren wird der hereinwirkende Lichtäther im Zusammenhang mit der strahlenden und fein geformten Blüte  dargestellt. Die Lichtkräfte zeigen im Pflanzenwachstum ebenso eine energetische Beziehung zu dem  Chlorophyll bei der Fotosynthese.  Studiert man das Getreidewachstum und begleitet diesen Vorgang mit Gedanken aus geisteswissenschaftlicher  Sicht, entsteht in der Folge ein neues Verständnis und eine Nähe zu dem Getreidepflanzen-Lebewesen. Diese  mentale Beziehungsbildung kann sehr freudig und erfüllend erlebt werden. Über die Inhaltsstoffe der  Nahrungsmittel hinaus, lebt in der Ernährung eine Verbindung als stille innere Qualität, von den Lebensmitteln  und den Personen, die zu deren Gestaltung beigetragen haben. Diese innere Qualität kann mit ihrem lichtvollen  und wärmenden Charakter als ein heilsamer Impuls für die Zukunft gesehen werden, denn der Mensch steht mit  seiner Aktivität in einer gebenden Haltung.   Erweitert lässt sich diese Form der Beziehungsbildung in der Ernährungsgestaltung umsetzen. In Bezug auf den  Lichtäther, beschreibt Heinz Grill, das man diesen durch eine lebendige Anteilnahme und Beobachtungsgabe,  durch ein Forschen und Erwägen in einem Zubereitungsprozess bei sich selber aktivieren kann. Dieser findet  dann wieder einen Ausdruck im fertigen Gericht.  Der Mensch benötigt Lichtäther als Nahrungsqualität, um diese im physiologischen “Lichtstoffwechsel”, der zum  Seelenleben gehört, freizusetzen. Dieser entspricht einem feinsten Aufblitzen beim Atemvorgang in der Zelle.  Ist dieser gestört, führt das zu Bandscheibenproblemen, Rückenschmerzen, steifen Muskulatur, Osteoporose  und es überwiegen Schwerekräfte und eine Isolation, wie man es in der Depressionen erlebt. Bei einem  gesunden Lichtstoffwechsel strahlt die Haut, der Rücken ist grazil aufgerichtet und der Mensch steht in einer  leichten und offenen Beziehung zu seiner Umgebung.  M. Lepold